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Evangelisch-methodistische Kirche

Gemeindebezirk Reichenbach mit den Gemeinden Reichenbach, Mylau und Unterheinsdorf

Informationen

  • Gemeindebrief 10-11

  • Erscheinungsweise:
       zweimonatlich, 6 Ausgaben pro Jahr
  • Nächste Ausgabe:
       29. November 2020
  • Redaktionsschluss:
       09. November 2020
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Fahrdienst

Ansprechpartner für Reichenbach:   Dieter Kießling, Tel. 03765 63515


Ansprechpartner für Mylau:   Wolfgang Hendel, Tel. 03765 305818

Dankeschön

Ein ganz besonderer Dank gilt all denen, die sich bei der Gestaltung der Gottesdienste mit einbringen, indem sie für und mit der Gemeinde singen und musikalisch das ganze mitgestalten...

 

Hinweise Gottesdienste und Erntedank

Am 20.09. war ein gemeinsamer Gottesdienst mit der Gemeinde in Netzschkau geplant. Auf Grund der aktuellen Situation haben wir uns gegen einen Besuch entschieden.

Im September werden wir als Vorstand wieder zusammenkommen und uns weiter absprechen.

Ein Wechsel der Gottesdienstorte Reichenbach und Mylau findet noch nicht statt, auch wenn wir die Friedenskirche und ihre hellen Räume vermissen.


Erntedankfest

Für den Erntedankgottesdienst bitten wir um eine Anmeldung bis zum 27.09., damit wir gegebenenfalls einen zweiten Gottesdienst feiern können. Die Plätze sind nach wie vor begrenzt und solange sich da nichts ändert an den Abständen, braucht es ein bisschen mehr Vorbereitung und Planung. Anmelden kann man sich ab September, da werden Listen ausliegen, bzw. über Tel.: 12387

Wort an die Gemeinde von Mitja Fritsch

Liebe Geschwister und Freunde unserer Gemeinden in Reichenbach, Mylau und Unterheinsdorf,

An(ge)dacht

Drei Männer wandern bei Ebbe hinaus in das Wattenmeer der Nordsee.

Sie laufen weit und sind fröhlich miteinander unterwegs.

Plötzlich schlägt das Wetter um und dichter Nebel überfällt sie. Sie fassen sich an der Hand und laufen in Richtung Ufer. Doch im Nebel verlieren sie die Orientierung und schließlich setzt die Flut ein. In dem langsam immer höher steigenden Wasser kämpfen sie um ihr Überleben. Dann halten sie an, sind still und rühren sich nicht. Mit den Fingern tasten sie nach der Richtung des Wassers. Gleichzeitig horchen sie aufmerksam auf Geräusche. Dann rennen sie ein Stück weiter, halten schließlich wieder an und tasten und horchen erneut.

Erschöpft erreichen sie schließlich das rettende Ufer. Innehalten, Horchen und Tasten hat ihnen geholfen, in die richtige Richtung zu laufen.

Diese Geschichte geht mir in diesen Tagen nach. Sie beschreibt ein wenig, wie wir derzeit in unserem Gemeindeleben vorgehen. Aufmerksam beobachten wir die Entwicklungen im Blick um das Corona-Virus. Es hat uns überrascht und uns in auf unseren geplanten und normalen Wegen unterbrochen, erschreckt und auch verunsichert.

Acht Wochen gab es keine Gemeindeveranstaltungen. Große, bedeutende und für uns wichtige Festtage wie Karfreitag und Ostern konnten wir nicht gemeinsam feiern.

Seit Mai nun kommen wir wieder zu Gottesdiensten zusammen. Das tut gut und es stärkt uns, auch wenn es dabei manche Einschränkungen und Regeln zu beachten gibt. Auf andere Veranstaltungen verzichten wir im Moment noch. Und Pläne für das zweite Halbjahr lassen sich auch nur bedingt entwerfen.

Ähnlich wie diese drei Männer tasten wir uns langsam und aufmerksam vorwärts. Natürlich würde mancher auch gern losrennen, doch so ganz klar ist eben noch nicht, in welche Richtung sich alles weiterentwickeln wird. Wichtig ist es daher auch in unserem Gemeindeleben, einander die Hand zu reichen, sich gemeinsam zu orientieren und dann miteinander wieder loszulaufen.

In diesem Gemeindebrief finden sich Hinweise und Einladungen für die kommenden beiden Monate. Sie weisen die Richtung, in die wir wieder gehen wollen: „Normalität“, Miteinander, Gemeinschaft im Glauben, Verbundenheit über unsere Gemeindegrenzen hinaus.

Und doch werden wir auch in den kommenden Wochen immer wieder innehalten und prüfen, ob das so möglich ist, wie wir es uns wünschen und vorstellen, ob wir die eingeschlagene Richtung beibehalten können, oder korrigieren müssen.

Vorerst heißt es eben auch weiterhin, achtsam sein, Rücksicht aufeinander nehmen, innehalten und orientieren und dann die nächsten Schritte wagen.

Ich wünsche uns dafür die innere Ruhe und Gelassenheit. Beides, davon bin ich überzeugt, dürfen wir uns von Gott schenken lassen und dabei auch entdecken, wie er uns Hoffnung und Halt gibt, ja und schließlich sogar auch neue Möglichkeiten, in einer vielleicht anderen, neuen „Normalität“ eröffnet, miteinander zu glauben, zu hoffen und zu lieben.

Mutmachend und tröstend lese ich im Römerbrief:

Wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. ...

Wir sind gerettet auf Hoffnung hin. ... Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld. ... Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen...

In hoffender Verbundenheit grüßt Euch herzlich

Mitja Fritsch
(Pastor)

Türkollekten

entfallen vorerst, da unsere Kollekten am Ausgang gesammelt werden. Wer dennoch in besonderer Weise mit einer Spende den Erhalt unserer Gebäude und Grundstücke, sowie die momentanen Baumaßnahmen unterstützen möchte, kann dies gern per Überweisung tun. Wir danken allen, für ihre Unterstüzung.

  • Sonderopfer

    04.10.  Erntedankopfer

Gemeindebriefe Redaktionsschluss und Erscheinungstermine

  Redaktionsschluss erscheint am
Heft Dezember ́20 - Januar ́21  09.11.  29.11. 
Heft Februar-März 18.01. 30.01.
Heft April - Mai  15.03.  28.03. 
Heft Juni - Juli  17.05.  30.05. 
Heft August - September  12.07.  25.07. 
Heft Oktober - November  13.09.  26.10. 
Heft Dezember - Januar ́22  15.11.  28.11. 

Die Daten stehen auch im Impressum jeden Heftes.
Änderungen vorbehalten
Eure Termine, Artikel und Fotos erreichen mich am besten über die bekannte Adresse: redaktion@emk-reichenbach.de

Gottesdienstangebote

Gottesdienste in Radio und Fernsehen

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TelefonSeelsorge Vogtland

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten. (Psalm 50,15)

Mitten in die Not der Menschen spricht Gott seine Einladung und gibt sein Versprechen!

In der Corona-Krise erleben viele Menschen eine große Not. Da ist die Sorge um die Gesundheit, die Angst in aller Unsicherheit, die Frage nach dem Sinn. Diese Gedanken und Fragen werden gehört. Unsagbares findet seinen Platz. Ein Gespräch bringt Entlastung. Ein Gebet trägt.

Die TelefonSeelsorge Vogtland ist auf 2 Leitungen rund um die Uhr 24 Stunden erreichbar.

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